Fenikan 5 Liter Bayer

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Art.Nr.:
043779-00-5000
EAN:
4000680701385
Gewicht in KG:
7,500
Artikeldatenblatt:
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Handelsbezeichnung FENIKAN
Zulassungsnummer       043779-00
Zulassungsinhaber         Bayer CropScience
Zulassungsende              31.01.2017
Wirkungsbereich             Herbizid

Herbizid zur Bekämpfung von Acker-Fuchsschwanz, Gemeinem Windhalm, Einjährigem Rispengras und einjährigen zweikeimblättrigen Unkräutern in Wintergetreide im Nachauflauf Herbst sowie in Ziergehölzen

"Dieses Produkt ist für die Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich nicht zugelassen!"

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

Link BVL Datenblatt PSM Auflagen und Hinweis Übersicht Fenikan

Link BVL Anwendungsliste Fenikan

Ausführliche Produktbeschreibung und Sicherheitsdatenblatt siehe Hersteller link Fenikan

 

AnwendungsbeschreibungFenikan

Bekämpfung von Acker-Fuchsschwanz, Gemeinem Windhalm, Einjährigem Rispengras und einjährigen zweikeimblättrigen Unkräutern in Wintergetreide im Nachauflauf Herbst sowie in Ziergehölzen

 

Anwendungsempfehlung Fenikan

Herbizid zur Bekämpfung von Acker-Fuchsschwanz, Gemeinem Windhalm, Einjährigem Rispengras und einjährigen zweikeimblättrigen Unkräutern in Wintergetreide im Nachauflauf Herbst sowie in Ziergehölzen.
Fenikan bekämpft sowohl keimende als auch bereits aufgelaufene Ungräser (Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm und Einjähriges Rispengras) und Unkräuter in Wintergetreide. Die Wirkung erfolgt hauptsächlich über den Boden. Während Isoproturon (Wirkungsmechanismus [HRAC-Gruppe]: C2) über Wurzel und Blatt der Ungräser und Unkräuter wirkt, wird der Wirkstoff Diflufenican (Wirkungsmechanismus [HRAC-Gruppe]: F1) zum größten Teil vom keimenden Spross aufgenommen. Der Einsatz im Nachauflauf der Unkräuter hat auch eine gewisse Aufnahme über das Blatt zur Folge. Die Wirkung von Diflufenican beruht auf einem verstärkten Chlorophyll Abbau in den Unkrautpflanzen. Sowohl Isoproturon als auch Diflufenican bleiben über mehrere Wochen wirksam, sodass noch später keimende Ungräser und Unkräuter erfasst werden. Ausreichende Bodenfeuchte ist wichtig für eine gute Ungraswirkung. Der beste Bekämpfungserfolg im Nachauflauf wird erzielt, wenn zum Zeitpunkt der Behandlung die Ungräser gerade aufgelaufen sind und die Unkräuter das 4-Blattstadium noch nicht überschritten haben.

- Gut bekämpfbar:

Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras

- Gut bekämpfbar:

Acker-Hellerkraut, Acker-Hohlzahn, Acker-Hundskamille, Acker-Senf, Acker-Spörgel, Acker-Stiefmütterchen, Acker-Vergissmeinnicht, Ausfall-Raps, Ehrenpreis-Arten, Frauenmantel, Gemeiner Erdrauch, Hederich, Hirtentäschelkraut, Kamille-Arten, Klatschmohn, Kletten-Labkraut (bis 4. Quirl), Knöterich-Arten, Kornblume (bis 4. Blatt), Kreuzkraut, Melden-Arten, Rainkohl, Saat-Wucherblume, Storchschnabel-Arten (Keimblattstadium), Taubnessel-Arten, Vogel- Sternmiere, Rauke-Arten.

Anwendung

Wie bei allen Herbiziden mit Bodenwirkung ist ein möglichst feinkrümeliges, abgesetztes, gleichmäßig vorbereitetes Saatbett mit einem guten Bodenschluss und eine ausreichende Bodenbedeckung des Saatgutes gemäß den für die einzelnen Getreidearten vorgegebenen Saattiefen anzustreben. Beim Einsatz von Fenikan können unter ungünstigen Witterungsbedingungen, oder wenn die zuvor genannten Bedingungen nicht eingehalten werden, anwendungsbedingte Kulturreaktionen auftreten. Die Behandlung des Wintergetreides erfolgt im Nachauflaufverfahren im Herbst (BBCH-Stadium 10 - 29 des Getreides). Voraussetzung für eine gute Wirkung und Verträglichkeit ist ein möglichst feinkrümeliges, abgesetztes Saatbett mit ausreichender Bodenfeuchtigkeit.

Zusätzliche Anwendungshinweise für Ziergehölze (ausgenommen Blaufichte)

Nach der Anwendung können vor allem starke Niederschläge den Wirkstoff in die Wurzelzone einwaschen und zu Schäden an der Kultur führen. Deshalb raten wir von einer Anwendung auf sehr leichten, humusarmen Böden ab. Nach der Anwendung von Fenikan in Abies-Jungpflanzen (Tannen-Arten) wurden Schäden an der Kulturpflanze beobachtet. Deshalb sollte keine Anwendung in Abies-Jungpflanzen erfolgen. Zur Mischbarkeit von Fenikan mit anderen Pflanzenschutzmitteln bzw. anderen Herbiziden liegen uns keine ausreichenden Erfahrungen vor. Deshalb empfehlen wir keine Tankmischungen. Der Einsatz von Fenikan sollte grundsätzlich vor der Anwendung unter den betriebsspezifischen Anbaubedingungen und angebauten Arten und Sorten auf einer kleinen Teilfläche getestet werden. Das für diese Anwendung beschriebene Risiko von möglichen Kulturschäden liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des Anwenders. Im Zweifelsfall Fachberatung kontaktieren.

 

Aufwandmenge und Dosierung

Aufwandmengen
- Gegen Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras und Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter: 3,0 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha

- gegen Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras und Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter: 2,5 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha
Maximal eine Behandlung je Kultur bzw. Jahr.

 

Genehmigungen nach § 18 a Abs. 1 PflSchG

 

Zierpflanzenbau

Gegen Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras und einjährige zweikeimblättrige Unkräuter in Ziergehölzen (ausg. Blaufichte) vor dem Austrieb (BBCH-Stadium 09-13 des Unkrautes)

a) Einmalige Anwendung: 3 l/ha in 600 l Wasser/ha spritzen.
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr.

b) Splitting-Verfahren: 1,5 l/ha in 600 l Wasser/ha im Abstand von 7-14 Tagen spritzen.
Maximal 2 Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr.

 

Wirkstoff:

62,5 g/l Diflufenican
500 g/l Isoproturon
Formulierung: SC (Suspensionskonzentrat)


Angaben laut Chemikalien Verbots Verordnung ausführliche Details siehe Produktbeschreibung Herstellerlink

Xn (Gesundheitsschädlich)
N (Umweltgefährlich)
R40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.

Bestellungen werden generell nur berücksichtigt, wenn der Kunde Wiederverkäufer, berufsmäßiger Verwender oder eine öffentliche Forschungs-, Untersuchungs- oder Lehranstalt ist. D. h., wir geben keine giftigen und sehr giftigen Chemikalien  auch keine brandfördernden (O), hochentzündlichen (F+) Chemikalien oder Chemikalien mit den R-Sätzen R40, R62, R63 oder R68 an private Kunden ab. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir die entsprechende Legitimation abfragen (siehe Beiblatt Kundendaten).

 

Gebrauchsanleitung –Produktbeschreibung-Pflanzenschutzgesetz

Eine wichtige Information für Sie!

Trotz sorgfältigster Arbeit unserer Mitarbeiter sind gelegentliche Abweichungen in der Produktbeschreibung bzw. Artikelbeschreibung nicht auszuschließen. Um Schäden zu vermeiden ist in jedem Fall die aktuelle Produktbeschreibung oder Gebrauchsanweisung, die jedem ausgelieferten Artikel beigefügt ist, für die Anwendung ausschließlich bindend. Die in unserem Online Shop veröffentlichten Beschreibungen haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und 100%iger Aktualität. Sie dienen lediglich der Kurzinformation für Sie als Kunden.
Entsprechend dem Pflanzenschutzgesetz darf dieses Mittel nur nach der Gebrauchsanweisung eingesetzt bzw. angewendet werden.

Achtung der Gesetzgeber verpflichtet uns auf das Folgende hinzuweisen:
Dieses Mittel ist nicht für den Haus- und Kleingartenbereich zugelassen!

Es darf nur von Personen mit Pflanzenschutzsachkunde erworben werden (einschlägige Berufsausbildung als Gärtner oder Landwirt, Pflanzenschutzsachkundeprüfung).

Sie bestätigen uns durch Ihren Kauf nachfolgende Grundsätze zu erfüllen:

1. Sie haben oder verfügen über die notwendige Sachkunde.
2. Der Einsatz ist nur auf Kulturflächen vorgesehen und wird nur auf diesen ausgeführt (Sie können uns auch eine Behördliche Genehmigung zusenden.)
3. Sie die Pflanzenschutzmittel ausschließlich nach der entsprechenden Gebrauchsanweisung ausbringen. Sie über gute fachliche Praxis verfügen.
4. Sie die erforderlichen Voraussetzungen nach § 10 des Pflanzenschutzgesetzes erfüllen.

Darüber hinaus gilt für sämtliche Pflanzenschutzmittel, dass sie ohne Ausnahmegenehmigung nach § 6 Abs. 3 PflSchG ausschließlich nur auf gärtnerisch, landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzten Flächen und nicht auf Nichtkulturflächen (z.B. Abstellflächen, Hofflächen, Befestigte Wege und Plätze usw.) und auch nicht unmittelbar an Gewässern  angewandt werden dürfen (§6 Absatz 2 PflSchG).


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