Lupinen Saatgut als Zwischenfrucht und Gründünger

Lupinen blauLupinensamen: tiefgründige, nährstoffreiche Bodenauflockerung und eindrucksvolle Staude. Als Zwischenfrucht und Gründünger ist nicht jede Lupinensorte geeignet. Vor allem aber die einjährigen Lupinen bieten sich hierfür hervorragend an. Dazu gehört zum Beispiel die Weiße Lupine (Lupinus albus), die auf kalkhaltigem oder lehmigen Boden gute Erfolge erzielt, während die Blaue Lupine (Lupinus angustifolius) besser für leichte Böden geeignet ist.
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Lupinensamen aussäen

Bevor mit der Aussaat begonnen werden kann, sollten übriggebliebene Reste von alten Wurzeln und Pflanzen unbedingt aus der Erde entfernt werden. Am besten wird dies mithilfe von einem Unkrautstecher oder einer Hacke erledigt. Die Aussaat der Lupinensamen bietet sich bis Anfang Juli an. So können die kleinen Pflänzchen nicht nur gut anwachsen, sondern auch die Wurzeln verfügen über ausreichend Zeit, um sich im Boden auszubreiten. Da die Samen der Lupine sogar bei niedrigen Temperaturen wachsen, ist alternativ dazu jedoch ebenfalls eine Aussaat im Oktober möglich. Zudem sind die Pflanzensamen winterhart. Die Lupinensamen werden anschließend großflächig mit der Hand auf der Erde verteilt. Danach ist es wichtig, sie gut festzuklopfen oder mithilfe einer Rasenwalze im Boden zu verankern. Auf diese Weise werden die Samen weder von den Vögeln gefressen noch vom Wind weggeweht. Um eine schnelle Keimung zu fördern, ist es anschließend wichtig, sie gut zu wässern.

Gründüngung und Zwischenfrucht

Um Lupinen als Gründünger einzusetzen, sind rechtzeitige Schnittmaßnahmen sehr wichtig. Andernfalls säen sich die Pflanzen im Anschluss an ihre Samenreife selbst aus. Die ausgetrockneten Stängel werden dann später ebenfalls abgeschnitten und gut in den Boden eingearbeitet. Mit der Zeit verfallen diese, mitsamt den Wurzeln, sodass sich die Nährstoffe in der Erde verteilen. Da die Wurzeln der Lupinen eine Länge von bis zu zwei Meter erreichen, sind sie dazu in der Lage, sich tief in die Erde zu graben und den Boden dementsprechend tiefgründig aufzulockern. Außerdem tragen die Bakterien, die sich in den Knöllchen befinden, zu einer guten Stickstoffversorgung bei. Achtung: Die hier genannten Zierlupinen sind Giftpflanzen. Dementsprechend sind die Samen keinesfalls zum Verzehr geeignet. Somit sollten auch Kinder und Haustiere am besten von den Pflanzen ferngehalten werden. Lediglich Süßlupinen bieten sich zum Verzehr an.

Lupinen – eindrucksvolle Beetpflanzen

Einjährige Lupinen, wie auch ihre mehrjährigen Verwandten, bieten sich neben der Verwendung als Gründünger, ebenfalls als wunderschöne Beetpflanzen an. Hierfür werden die Samen am besten im Mai, wenn die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist, direkt in das Gartenbeet gesät. Die Kultivierung im Frühjahr ist der im Herbst vorzuziehen, da Lupinen sonst oftmals nicht mehr richtig anwachsen. Bildet die Lupine sehr hohe Blütenstiele aus, empfiehlt es sich, diese vorsichtshalber gut abzustützen. Nach der Hauptblüte kann ein Rückschnitt bei mehrjährigen Sorten gelegentlich dazu führen, dass eine Nachblüte ausgebildet wird. Der Grund hierfür ist, dass die Staude auf diese Weise Kraft für die Bildung von Samen spart. Alternativ bietet sich auch eine Pflanzung im Topf an. Allerdings sind hierfür kleine Sorten vorzuziehen, da die Pflanzen sonst schnell bei Wind umknicken. Außerdem sollte, aufgrund der tief in den Boden hinein reichenden Wurzeln, ein hoher Kübel ausgewählt werden. Damit Lupinen mit einem herrlichen Wuchs und einer wunderschönen Farbintensität begeistern, benötigen sie einen sonnigen Standort. Pflanzt man die Stauden an einen schattigen Platz, sind sie nicht nur weniger standhaft, sondern es lässt ebenfalls deutlich ihre Blühwilligkeit nach. Zudem bevorzugen Lupinen nicht zu nährstoffreiche sowie kalkarme Erde. Bei einem zu kalkhaltigen Boden verfärben sich die Blätter gelb. Des Weiteren ist Staunässe zu vermeiden. Am wohlsten fühlen sich die Stauden in einem mittelschweren, bis leichten Boden, der gut durchlüftet ist. Düngegaben benötigen die wunderschönen Pflanzen nicht.
Lupinen sind in Einzelpflanzung, wie auch als größere Gruppe gesetzt, eindrucksvolle Eyecatcher. Am besten werden die Pflanzen in den Hintergrund oder die Beetmitte gesetzt. So überdecken Sie zum einen die anderen Pflanzen nicht, und zum anderen ist es so leichter, die Lücke, die nach dem Verblühen der Stauden entsteht, zu verdecken. Sehr schöne Nachbarn für Lupinen sind unter anderem Schwertlilien, Mohn und Margeriten. Um ein farblich abgestimmtes, blühendes Beet zu erhalten, sind die jeweiligen Farben der Lupinen zu beachten. Außerdem sind die Stauden wunderschöne Schnittblumen, die mit ihrer Farbenpracht jeden Tisch verzieren. Da Lupinen in der Vase lange haltbar sind, hat man auch im Innenbereich eine lange Zeit seine Freude an den faszinierenden Stauden.
Hobbygärtner, die die Pflanzen neu für sich entdecken, sind in der Regel begeistert von den anmutigen Pflanzen, wodurch oftmals der Wunsch nach einer Vermehrung der Lupinen aufkommt. Da die lange Pfahlwurzel der Staude jedoch eine Teilung sehr schwierig gestaltet, ist es besser, die Pflanzen ganz einfach neu auszusäen.

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