Serradella Saatgut als Zwischenfrucht und Gründünger für eine Bienenweide

Serradella Samen und Saatgut als Zwischenfrucht, Gründünger für BienenweideSerradella ist ebenfalls unter den Bezeichnungen Klauenschote, Großer Vogelfuß, Sand- und Krallenklee bekannt. Die Pflanze gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet. Von Portugal aus, wurde Serradella etwa Mitte des 19. Jahrhunderts nach Deutschland gebracht. Verwendung findet sie hierzulande vor allem als Gründünger; seltener auch als Tierfutter und zur Wildäsung. Optisch zeichnet sich die Pflanze durch ihre feinen Stängel, die Fiederblätter sowie ihre rosaroten Doldenblüten aus.
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Serradella als Gründünger mit hohen Stickstoffgehalt

Der Krallenklee ist einjährig und wächst am besten an einem warmen sowie sonnigen Standort. Dabei bevorzugt die Pflanze einen tiefgründigen Sandboden, der mit einer eher geringen Humusauflage ausgestattet ist. Aber auch mit einem sauren Boden kommt die Pflanze, im Gegensatz zu vielen anderen Futterpflanzen, gut zurecht. Ein zu hoher Wasserstand ist jedoch, ebenso wie Staunässe, unbedingt zu vermeiden, da dies der Pflanze eher schadet. Serradella besitzt ein feines, dichtes Wurzelwerk, das weit in die Erde hineinreicht. Somit tragen die Wurzeln hervorragend zur Lockerung und Verbesserung des Bodens bei. Auf diese Weise wird die Erde nicht nur vor Austrocknung, sondern ebenfalls vor der Auswaschung der diversen, vorhandenen Nährstoffe wunderbar geschützt. Der große Vogelfuß bindet Stickstoff besonders gut, sodass er gerne als Gründüngung und Zwischenfrucht, wie etwa zwischen Getreide und Hackfrucht, ausgesät wird. Der ideale Zeitpunkt zur Aussaat ist in den Monaten März bis August als Direktsaat; auf Wunsch kann jedoch auch eine Vorkultur erfolgen. Bei der Direktsaat ist ein breitwürfiger Reihenabstand möglich. Die Ausaattiefe beträgt etwa ein bis zwei Zentimeter, während es circa sieben bis 14 Tage dauert, bis die Pflanze keimt. Zudem kann mit einer Blüte zwischen den Monaten Juni und August gerechnet werden. Serradella erreicht eine maximale Pflanzenhöhe von ungefähr 40 bis 60 Zentimeter; der Krallenklee wächst somit nicht allzu hoch. Da der Sandklee nicht winterhart ist, stirbt er bei Frost ab. Im darauffolgenden Frühling können die Pflanzenteile dann in das Erdreich eingearbeitet werden. Dank ihres hohen Stickstoffgehalts stellt Serradella dort eine wunderbare Gründüngung dar. Bei einer Aussaat in Reinkultur ist es ratsam, die Pflanze spätestens nach ihrer Blüte abzumähen. Anschließend lässt man die Reste ein paar Tage lang vor sich hin welken, bevor sie in die Erde eingearbeitet werden.

Nach der Gründüngung beachten

Nach erfolgter Gründüngung bieten sich vor allem schnell wachsende, konkurrenzstarke sowie robuste Arten zur Bepflanzung an. Wichtig ist, dass hier auf die jeweilige Fruchtfolge sowie den Fruchtwechsel in Beet und Garten geachtet wird. So ist zum Beispiel im Allgemeinen von der Aussaat von Bohnen abzuraten, wenn als Gründüngung Hülsenfrüchtler eingesetzt wurden.

Seradella zur Wildäsung und als Futterpflanze

Serradella bietet sich ebenfalls sehr gut zur Verwendung auf einem Wildacker an, wenn dort im nächsten Jahr Wildackerpflanzen ausgesät werden sollen, die einen hohen Bedarf an Stickstoff aufweisen. Dort freuen sich sämtliche Pflanzenfresser über die Anwesenheit des Großen Vogelfuß, der gerne beäst wird. Krallenklee bietet sich somit auch hervorragend dazu an, um in der kalten Jahreszeit Wildschäden zu vermeiden.
Ebenso kommt der Sandklee gerne als Weidepflanze bei den verschiedensten Nutztieren zum Einsatz. Als Futterpflanze eingesetzt, kann hier in der Regel mit ein bis zwei Schnitte gerechnet werden, bevor sie als Weide genutzt wird. Im Allgemeinen dient die Pflanze jedoch nicht nur als Grünfutter, sondern ebenfalls als Heu oder Ackerfutter. Da der Krallenklee Temperaturen bis zu acht Grad Celsius verträgt, ist es möglich, die Pflanze bis weit in den späten Herbst hinein als Futter zu verwenden. Die diversen Nutztiere freuen sich gemeinhin sehr darüber. Die Gewinnung von Samen ist jedoch schwierig, da deren Reifung ungleichmäßig vonstattengeht. Dementsprechend bietet es sich eher an, im folgenden Jahr ein neues Samenpäckchen zu erstehen, um Serradella erneut auszusäen. Im Anschluss an die Befruchtung bildet die Pflanze grüne Hülsenfrüchte aus. Deren Samen sind jeweils stark eingeschnürt und somit deutlich zu erkennen. Erreichen die Früchte ihre Reife, zerfallen sie in ihre jeweils einzelnen Teile.Als Grünfutterpflanze, wie zum Beispiel zusammen mit Lupinen, entsteht ein besonders hochwertiges sowie nahrhaftes Futter. Serradella wird als Futterpflanze jedoch hauptsächlich in Sandboden ausgesät, da für diese Erde kaum gute Futterpflanzen existieren. Der Große Vogelfuß kommt dagegen wunderbar mit dem recht kargen Boden zurecht. Aufgrund dessen wird Serradella oftmals auch als „Klee des Sandes“ bezeichnet. Allerdings findet die Pflanze heutzutage in Deutschland nur noch sehr selten Verwendung als Futterpflanze; dafür wird Serradella relativ oft als Gründünger für sandiges Erdreich eingesetzt.

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